Modell 5 – Einheit in der Vielfalt

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    „Einheit in der Vielfalt“

    Zu den Schüler*innen:

    • „Eine bunte Klasse im Stuhlkreis“ – „Konfessionslose“ Schüler*innen und Schüler*innen unterschiedlicher Religionen/Konfessionen werden gemeinsam unterrichtet.
    • Schüler*innen können sich jedoch für Philosophie abmelden.

    Zu den Lehrer*innen:

    • Lehrkräfte unterschiedlicher Religionen und Konfessionen unterrichten unter staatlicher Obacht.
    • „Wenn wir meinen, christliche Lehrer*innen können muslimische Schüler*innen unterrichten bzw. ‚Islam‘ unterrichten, dann muss dies auch andersherum gedacht werden.“
    • Alle Lehrer*innen haben eine staatliche Grundausbildung.
    • Die Lehrer*innen bilden gemeinsam den „Verantwortungsblock“ des Religionsunterrichts.
    • Es unterrichtet immer eine Lehrkraft – egal welcher Religion/Konfession – im gegenseitigen Vertrauen. Es gibt keine Phasen. Das was da ist, soll genutzt werden.

    Zur Verantwortung:

    • Die Frage nach der verfassungsrechtlichen Verantwortung bleibt ungeklärt. Möglicherweise können alle „ihre Verantwortung“ behalten?

    Zu den Zielen:

    • Das oberste Ziel: „Verantwortliches Denken & Handeln im Hinblick auf Religion & Glaube“; alle anderen Ziele sind darunter gefasst und wurden extra andersherum positioniert.
    • Der Ziel „Glaubensvermittlung“ wird als Glaubensdialog aufgefasst und „Wertevermittlung“ wird als Werteorientierung interpretiert.

    Zum Profil / Allgemeines:

    • Das Modell weist ausdrücklich viele Ähnlichkeiten zum „Hamburger Weg 2.0“ auf und ist aber nicht zu vergleichen mit „Hamburg 1.0“ welches evangelisch verantwortet wurde.
    • Philosophie ist in diesem Modell nicht integriert.
    • Viele Probleme: Alle müssen mitziehen können; fehlende Fachkompetenz im Ministerium.

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