Modell 12 – Kooperative Fächergruppe

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    „Kooperative Fächergruppe“

    Zu den Schüler*innen:

    • Die Schüler*innen werden generell nicht im Klassenverband unterrichtet. Aber die Möglichkeit den Klassenverband im Religionsunterricht zu erleben soll phasenweise gegeben sein.
    • Die Schüler*innen werden prinzipiell anhand ihrer (Nicht-) Religionszugehörigkeit differenziert – jedoch nicht nach Konfessionen innerhalb des Christentums. Es gibt somit eine christliche Lerngruppe, Lerngruppen anderer Religionen + und eine tendenziell religionsferne Lerngruppe des gesetzlich vorgeschriebenen Ersatzfaches

    Zu den Lehrer*innen: 

    • Innerhalb der christlichen Lerngruppe unterrichtet eine evangelische oder katholische Lehrkraft. Die Lerngruppen anderer Religionen werden von Lehrkräften entsprechender Religionszugehörigkeit unterrichtet. Die Lehrkraft des Ersatzfaches ist „neutral“.

    Zu den Zielen:

    • Glaubensvermittlung: Im Sinne eines Kennenlernens des eigenen Glaubens. Für diejenigen, die ihren eigenen Glauben nicht kennen, müsste das „Eigene“ ja auch das „Fremde“ sein.
    • Glaubensvermittlung und Glaubensreflexion gehören untrennbar zusammen

    Zum Profil / Allgemeines:

    • „Kooperations-Brücke“: Zusammenkommen und gemeinsam lernen. Schüler*innen sollen sich aber auch anderen Gruppen zuordnen können, die ihrer (Nicht-)Religionszugehörigkeit nicht entsprechen.
    • Geplante Wechselmöglichkeiten im Kontext eines sog. „Fenstermodells“: Jede Lerngruppe hat ein gemeinsames Thema, z.B. „Leben nach dem Tod“. Zunächst sprechen alle Lerngruppen separiert darüber, dann in einer gemeinsamen Phase treten die Schüler*innen über dieses Thema in einen Dialog.
    • Auch z.B. Muslim*innen sollen längerfristig (ein halbes oder ein ganzes Jahr) am z.B. christlichen RU teilnehmen können.
    • „Motto“: Vom Eigenen in den Dialog

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