Modell 14 – Kooperierende Fächergruppe V2

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    „Kooperierende Fächergruppe V2“

     

    Zu den Schüler*innen:

    • Sowohl der evangelische Religionsunterricht, als auch der Philosophieunterricht sind „offen für alle“. Es sitzen dort evangelische, katholische, muslimische und „konfessionslose“ Schüler*innen gemeinsam (in überwiegend getrennten Unterrichten). Der Klassenverband bleibt somit manchmal erhalten bzw. die Gruppen sind homogen.

    Zu den Lehrer*innen:

    • Die Lehrer*innen des evangelischen Religionsunterrichts sind evangelisch.
    • Katholische Lehrer*innen und Philosophielehrer*innen sind ebenso befähigt zur Offenheit zu erziehen. „Muslimische Lehrer*innen sind dies eher nicht“ (sic!) und kommen aus diesem Grund nicht in dem Modell vor.
    • Es sollte ein ständiger Dialog unter den Fachkolleg*innen stattfinden.

    Zur Verantwortung:

    • Der (ev.) Religionsunterricht bleibt in evangelischer Verantwortung („in evangelischer Hand“).

    Zu den Zielen:

    • Das primäre Ziel: „Verantwortliches Denken & Handeln im Hinblick auf Religion & Glaube“.
    • Die Ziele bauen aufeinander auf – von unten nach oben.
    • Zuspitzung auf Dialog.
    • Es gibt sichtbare und schwer sichtbare Probleme (vgl. die unterschiedlichen Positionen der roten Problemsteine).
    • Auf der Rückseite: „Glaubensvermittlung“.

    Zum Profil / Allgemeines:

    • Der Staats-Kirchenvertrag bleibt erhalten. Es gibt evangelischen und katholischen Religionsunterricht und Philosophieunterricht (gebaut wurde nur der evangelische Unterricht auf der großen grünen Platte und Philosophieunterricht auf der hellblauen Platte).
    • Es soll einen Dialog mit Muslim*innen geben, aber kein Mitspracherecht für diese im Religionsunterricht. Muslim*innen fungieren als Berater*innen.
    • Ein deklariert konservatives Profil, angepasst an ein christlich-abendländisch geprägtes Land.

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